So sieht die Gesellschaft im Jahr 2016 aus: PHD wagt einen Blick hinter den Horizont

Neuer Zukunftsreport erschienen / Soziale Vernetzung wird zum Treiber aller technologischen Entwicklungen

Frankfurt, 01.12.2011

Die Frankfurter Mediaagentur PHD Germany veröffentlicht heute mit der Publikation „2016 – Über den Horizont hinaus“ ihren dritten, in weltweiter Kollaboration entstandenen Zukunftsreport. In ihrem neuen Buch skizziert das weltweite Medianetwork, welche technologischen Innovationen unser Leben in den nächsten Jahren nachhaltig verändern werden. Die Grundprämisse dabei: Alle wesentlichen Entwicklungen der nahen Zukunft werden von dem Bedürfnis nach (sozialer) Vernetzung angetrieben sein. PHD untersucht in „2016“ verschiedene Technologien, die in den nächsten fünf Jahren voraussichtlich marktreif werden, darunter Internet-Fernsehen, Markerless Augmented Reality, Natural User Interface oder Near Field Communication und evaluiert sie im Hinblick auf Chancen und Risiken für Kommunikation und Werbungtreibende. F. Scott Woods, Commercial Director DACH bei Facebook, fasst „2016“ in seinem exklusiven Vorwort zur deutschen Ausgabe des Buches wie folgt zusammen: „PHD gewährt einen faszinierenden, detaillierten Einblick in die technologische Entwicklungsgeschichte und [beschreibt], wie der soziale Ansatz von Technologien Institutionen grundlegend verändert – von der Politik und Spieleindustrie bis hin zu Marketing und Medien.“

Basierend auf dem umfangreichen Know-how des weltweiten PHD-Netzwerks sowie zahlreichen Experteninterviews beschreiben die Autoren, welche Entwicklungen uns in puncto Infrastruktur der Datennetze, Benutzerschnittstellen und Weiterentwicklung des Internets in den nächsten Jahren erwarten. Daraus leiten sie in verschiedenen Detailszenarien ab, wie sich Gesellschaft, Kommunikation und Agenturen entwickeln werden. Bis 2016 und darüber hinaus werden laut PHD vor allem jene Entwicklungen erfolgreich sein, die die Menschen von räumlichen und zeitlichen Beschränkungen befreien und ihnen Autonomie verleihen. In den kommenden Jahren werden Menschen über mehr Zugang zu Informationen verfügen als jemals zuvor, vor allem über ihre sozialen Netzwerke. Ihr Social Graph – ihr virtueller Fußabdruck und sichtbares Abbildihrer Beziehung zu anderen Menschen und deren Aktivitäten – wird maßgeblich die Welt formen, in der sie leben.

„Als Endpunkt der Entwicklung werden wir einen nie gekannten Einfluss von sozialen Netzwerken auf Unternehmen, Organisationen und Regierungen sehen. Mit der zunehmenden Verbreitung von Smartphones wird auch die Echtzeitnutzung in sozialen Netzwerken zunehmen und deren Relevanz stetig steigen“, fasst Dirk Fromm, CEO von PHD Germany, zusammen. „Die exponentielle technologische Entwicklung hat zur Folge, dass wir bis 2016 ähnlich viele Veränderungen erleben werden, wie zuvor in zehn Jahren. Schließlich wird ein Way-of-Life entstehen, in dem wir mittels Technologie in nur einem Moment die ganze Welt erfassen können“, so Fromm weiter.

Die deutsche Version von „2016 – Über den Horizont hinaus“ kann kostenlos über www.phd-2016.de angefordert werden. Auf der eigens entwickelten Microsite befindet sich außerdem interessantes Filmmaterial, das Ausschnitte von Interviews mit weltweiten Persönlichkeiten aus Marketing und Agenturen zeigt. Die englische Ausgabe des Buches ist über Amazon UK erhältlich. Alle Erlöse aus diesem Verkauf werden an Unicef gespendet.

„2016 – Über den Horizont hinaus“ ist bereits die dritte Zukunfts-Publikation von PHD, nach „Media Agency 2014“, einer Analyse zur Entwicklung der Mediaagenturen (2010), und „Fluid“, einer detaillierten Auseinandersetzung mit der Auflösung verschiedener gesellschaftlicher Barrieren (ebenfalls 2010).

Weitere Thesen von „2016“ im Überblick:
Gemeinsames Fernsehen mit dem sozialen Netzwerk wird wie das Versammeln um eine virtuelle Feuerstelle
Bereits heute nutzen ein Drittel aller Smartphone-Besitzer ihr Gerät während des Fernsehens. Der Trend, mehrere Bildschirme gleichzeitig zu nutzen und sich während einer TV-Sendung via Smartphone mit seinen Freunden über die gesehenen Inhalte auszutauschen, wird bis 2016 massiv zunehmen. Mit dem Smartphone werden Zuschauer zudem Infos über die laufende Sendung einholen und Einkäufe tätigen. Immer mehr Produkte auf dem Bildschirm werden über eingebettete Zusatzinformationen verfügen, die mit dem Smartphone abgerufen und über den „Gefällt Mir“-Button in das eigene Profil übernommen werden. Anschließend können die Produkte über eine angeschlossene E- Commerce-Plattform erworben werden.

Near Field Communication (NFC) revolutioniert unser tägliches Leben
Vor allem NFC-fähige Handys werden sich in den nächsten Jahren zum unverzichtbaren Bestandteil unseres Alltags entwickeln. Mit ihnen beginnt das Zeitalter des „Dranhaltens“: Menschen werden unentwegt ihre NFC-fähigen Geräte an Bezahl-Pads oder Schaufenster halten, entweder um Direktüberweisungen auszuführen oder um in Geschäften virtuell ein- und auszuchecken. Digitale Außenwerbung wird durch NFC einen zusätzlichen Schub erhalten – lassen sich doch über diese Technologie Werbeträger ganz einfach in Verkaufsflächen verwandeln.

Einkaufen wird zum sozialen Erlebnis
Gruppenkaufportale wie Groupon machen es vor: Shopping im Netz wird keine Einzelentscheidung mehr. Live-Feedback aus dem sozialen Netzwerk wird 2016 wesentlich zum individuellen Kaufentscheid beitragen. Indessen wird sich Facebook selbst als großer Online-Händler etablieren: Shopping-Seiten innerhalb des sozialen Netzwerkes werden aus dem Boden schießen und damit den Status von Facebook als „zweites Web“ zementieren.

Gamification eröffnet neue Dimensionen für Werbung
Gaming wird zunehmend mit der realen Welt verschmelzen. Schlussendlich werden tief integrierte soziale Netzwerke die sogenannte ‚Gamification‘ als neue Dimension der Werbung ermöglichen. Gemeint sind damit Spielabläufe und Logiken in der Werbung, die auf die Einbeziehung der Kunden abzielen. Ein frühes Beispiel hierfür bietet das Unternehmen „The Extraordinaires“, das soziales Engagement im Rahmen von „Quick Missions“ mit Punkten belohnt. In den USA wurden die Nutzer dieser App aufgefordert, Defibrillatoren zu fotografieren und per Geo-Tagging zu lokalisieren, damit Rettungsdienste im Notfall Helfer zu einem nahegelegenen Gerät lotsen können. Gemessen am Zeitanteil wird Gaming bis 2016 weltweit führend bei der Mediennutzung sein.

Für weitere Thesen und Details der Publikation wenden Sie sich gerne an Ann-Sophie Altmeier.

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